Smart Minerals GmbH

Neue Denkwerkstatt von Wissenschaft und Wirtschaft

Smart Minerals GmbH: gemeinsames Unternehmen TU Wien und Zementindustrie

PRESSEINFORMATION vom 19. Februar 2013

Mit der Gründung der Smart Minerals GmbH, als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, ist der Baufakultät der Technischen Universität (TU) Wien und der Österreichischen Zementindustrie ein Meilenstein für künftige Innovationen im Bauwesen gelungen. Es ist das erste Unternehmen, das von der TU Wien mit einem Partner der Privatwirtschaft gegründet wurde. Das Potenzial der Zusammenarbeit ist durch die Fokussierung auf praxisrelevante Forschung und Ausbildung sowie der besseren Umsetzung und Nutzung der Forschungsergebnisse durch die Nähe zur Bauwirtschaft hoch.

Vollständige Information im Pdf-Format: PA_19-02-13.pdf264.09 KB

Die TU Wien bildet die Fach- und Führungskräfte der Bauwirtschaft von morgen aus. Durch die engere Zusammenarbeit zwischen Universität und Zementindustrie werden praxisrelevante Inhalte für Studierende noch verständlicher aufbereitet. Das Studium wird dadurch verstärkt am Bedarf des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die Smart Minerals GmbH entwickelt Lösungsansätze für Problemstellungen wie etwa Klimaschutz und Wohnbau. Dabei stehen anwendungsorientierte Forschung, Produktentwicklung, Prüfung und Beratung im Bereich mineralischer Baustoffe, Bauteile und Bauweisen sowie die Ausbildung auf der Agenda.

Schnittstelle Wirtschaft und Wissenschaft Universitäten werden von der Wirtschaft immer mehr gefordert, umsetzungsorientiert auszubilden und die Verschränkung von Arbeiten und Lernen zu forcieren. "Grundlagenforschung soll auch der Praxis nutzen und nicht nur für die Theorie erfolgen", erklärt Rudolf Zrost, Vorsitzender der Österreichischen Zementindustrie. Mit Smart Minerals werden wir notwendige Entwicklungen rascher vorantreiben können, zeigt sich Zrost sicher. Dazu garantiert die Gründung des gemeinsamen Unternehmens Transparenz und wird einseitigen Interessen entgegenwirken. "Das höchste Gut der Wissenschaft ist ihre Unabhängigkeit und Transparenz", findet Sabine Seidler, Rektorin der TU Wien. "Smart Minerals soll einen Beitrag dazu leisten, dass dieses Gut erhalten bleibt. Die Ergänzung und Kombination der Praxiserfahrung wird auch ein neues Studienerlebnis bringen", ist sich Seidler sicher.

 Rudolf Zrost und Sabine Seidler
KR Mag. Rudolf Zrost (VÖZ) und Rektorin Sabine Seidler (TU Wien)